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Archiv für den Monat Februar 2011

Das Thema der Partnersuche auf dem Internet wird ja immer aktueller. Auf dem Internet ist es einfach, spontan und ungefragt Jemanden anzusprechen. Verlieren kann man dabei nicht viel. Dumme Anmachsprüche machen hier aber genauso wenig Eindruck wie im richtigen Leben. Denn wer einmal seinen Ruf verspielt hat, wird gerne einmal gesperrt und gebannt auf solchen Plattformen.
Da es ja immer mehr auch Menschen gibt, die religiös sind und sich mit dem Islam, Buddhismus, Hinduismus auseinander setzen, gibt es jetzt auch Datingplattformen, die sich auf eine spezielle  Glaubensgruppe fokussieren. Für Leute, die sich noch keiner anderen Religion zugewandt haben, gibt es die christliche Partnervermittlung. Diese spricht vor allem Christen an, wobei dieser Begriff weit ist. In der Schweiz wird ja beinahe jeder als Christ geboren und getauft. Man mag sich fragen, ob die Leute, die sich dort herumtreiben, wirklich nur auf christliche Partnersuche aus sind oder ob auch normale Schweizer zu finden sind, die zwar getauft sind aber sich nicht mehr mit dem Glauben befassen. Am besten macht sich da jeder selbst ein Bild.
Es ist allerdings nicht für jede Person gleich wichtig, wie religiös der Partner sein sollte oder ob er überhaupt der gleichen angehören muss. Es gibt ja bisweilen auch gute Ehen mit Partnern, die aus verschiedenen Glaubensrichtungen kommen. Allerdings können wahrscheinlich Konflikte vermieden werden, wenn man auf der gleichen Seite ist.

Gestern Abend war der jährliche Betriebsausflug angesagt. Ohne grosse Erwartungen hatte ich mich, eher aus Pflichtgefühl, angemeldet. Ein gemieteter Reisebus wartete vor dem Firmeneingang. Natürlich gab es wieder einmal einige Leute, die zu spät kamen und wir mussten auf sie warten. Doch nachdem es sich alle gemütlich gemacht hatten in dem Bus ging es los. Der Firmenausflug sollte uns nach Jona führen, wo die Jucker Farmart uns in ihrem sogenannten „Heugade“ beherbergten. Der urchig-schön dekorierte Saal liegt gleich neben der Obstbauanlage, was eine natürliche und gelassene Atmoshäre schaffte. Nach einem köstlichen Apéro mit regionalen Spezialitäten waren verschiedene Aktivitäten an der Reihe, die sogenannte „Bauernolympiade“, wobei unsere Fähigkeiten unter anderem im Nageln, Armbrustschiessen oder Hufeisenwerfen sowie Kuhmelken geprüft wurden. Dabei wurde der Teamzusammenhalt gestärkt, was sich natürlich positiv auf das Betriebsklima auswirkt. Nach der Rangverkündigung gingen wir zum eigentlichen Essen über, welches aus Produkten des Hofes bestand. Sogar das Fleisch stammt vom eigenen Freilandvieh. Die Stimmung wurde zusehends heiter-fröhlich. Der Chef hielt seine obligate Rede, in der er betonte, dass wir ein wunderbar harmonisierendes Team seien und dass wir dieses Jahr 1.6% Wachstum verzeichnen konnten. Der Abend war wirklich gelungen und ein grosser Erfolg. Für Betriebsausflug, Hochzeit oder die bekannte Kürbisausstellung ist dieser Bauernhof wärmstens zu empfehlen.

Ich kann es kaum glauben. Heute hat man mir doch tatsächlich meinen Traumjob angeboten. Kassiererin bei einem grossen Detailhandel! Könnt ihr euch das vorstellen? Dann kann ich den die Leute den ganzen Tag Zeug einscannen. Nein, aber Spass bei Seite, mein Chef hat mir heute eine Beförderung angeboten. Dann bin ich nicht mehr nur Sekretärin sondern kann tatsächlich auch den Telefondienst übernehmen. Und Kunden beraten, wenn diese gerne einen Aktienmantel hätten oder sich für einen Firmenkauf interessieren. Das ist ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Zukunft. Dann bin ich bald die Vorstehende Verkauf Schweizer AG. Das ist genau die Position, die ich schon immer gerne haben wollte. Ich bin so glücklich 🙂 Und übrigens, mein Boss hat mich auch noch gefragt, ob ich morgen gerne mit ihm Abendessen will 🙂 Endlich 🙂 Wer hätte gedacht, dass so ein trockener Job auch so viel Spass machen kann.